Der Wunsch, dass die Kinder gute Schulnoten bekommen mögen, berufliche Belastungen und zeitliche Belastungen führen in Familien immer wieder zu besonderen Stresssituationen.
Das Gehirn ist begrenzt
Wie kann man sich das optimal verhalten? Der erste Rat klingt trivial und schwierig zugleich: Gelassen bleiben! Oft scheint alles auf einmal zu kommen: Kinder, Beruf, Haushalt, Verwandtschaft, Auto, Hobby – auf allen Ebenen scheint man sich gegen einen verschworen zu haben. Unser Gehirn kann sich nicht besonders gut auf mehrere Dinge konzentrieren. Dies führt zu den Alltagsproblemen und Druck. Dieser Druck wird manchmal an die Kinder weiter gegeben und führt dort zu Gegenreaktionen und Verweigerungshaltungen.
Waldspaziergängen bringen Ruhe
Machen sie einmal einen Eigenversuch: einen Waldspaziergang von vier bis fünf Stunden, ohne Handy, ohne Hund, ohne Laufschuhe. Nach etwa drei Stunden erlebt man etwas Spannendes, der Alltagsdruck ist plötzlich weg. Man bekommt Abstand zu den Problemen zu Hause, man schafft eine Plattform für einen guten und harmonischen Umgang mit den Kindern und dem gesamten sozialen Umfeld.
Quelle:
Michael Winterhoff: „Tyrannen müssen nicht sein: Warum Erziehung allein nicht reicht – Auswege.“, 2009.